Ein verführerischer Gedanke, den viele von uns kennen: Was würde passieren, wenn ich etwas ganz Verrücktes tue? Wenn ich einfach - von jetzt auf gleich - aus meinem Leben aussteige? Genau um dieses Wagnis dreht sich "Hagard", der neue Roman des Schweizer Schriftstellers und Dramaturgs Lukas Bärfuss. Im Feierabendgedrängel vor einem Züricher Warenhaus fallen die Blicke seines Protagonisten zufällig auf eine ihm unbekannte Frau. Aus einer Laune heraus folgt Philip ihr, sagt sich selbst, dass es nur ein Spiel ist, eine sportliche Aufgabe; er will sie in der Menge nicht aus den Augen verlieren. Doch handelt es sich tatsächlich um ein Spiel? Um eine harmlose Verfolgung? Oder beobachten wir doch einen Verrückten - oder gar einen Verbrecher? Philip wirkt immer mehr wie ein Getriebener, etwas Bedrohliches liegt in der Luft, und plötzlich sehen wir uns selbst mit den existentiellen Fragen unseres Lebens konfrontiert. Ein Meisterwerk - ebenso verstörend wie wortgewaltig.




Aus Liebe zu ihrem neuen Freund lässt Anita Jannemann Zürich und ihre gut dotierte Stelle an der Uni hinter sich, um zu Mario in ihre alte Heimatstadt Aachen zu ziehen. Sie findet einen Job in einem Souvenirladen, doch bevor sie so richtig angekommen ist, verkrümelt sich ihr Liebster, bricht zu einer Bergtour in den Kaukasus auf. Anita sucht Trost bei ihrer Tante Emmi, die mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg hält und behauptet: "Du liebst Mario gar nicht." Zunächst ist Anita schockiert, doch dann lässt sie diese Frage nicht mehr los. Und noch etwas bewegt sie: das familiäre Schweigegebot, das Anita mit Emmi verbindet. Doch statt es zu brechen und sich endlich von ihrer Schuld zu entlasten, unterhält Anita ihre Tante regelmäßig mit Geschichten, die an Wilhelm Hauffs Märchenzyklus "Der Scheik von Alessandria und seine Sklaven" angelehnt sind. In "Der Scheik von Aachen" erzählt Brigitte Kronauer über das Heimkehren und das Heimatliche, bei dem alles Geschichtenerzählen beginnt.




In Steffen Popps neuem Gedichtband "118" kommt seine naturwissenschaftliche Ader zum Vorschein: Hat Popp vor seinem Studium der Philosophie und Germanistik doch zunächst eine Spezialschule besucht, auf der er sich mit der Erforschung der Natur beschäftigte. Im Titel seines Buches bezieht er sich auf die im Jahr 2016 nachgewiesenen 118 chemischen Elemente des Periodensystems. In seinen Gedichten kreist er um die streng-schöne Ordnung ihrer materiellen Grundbausteine, der eine unüberschaubar-verworrene Vielfalt an Gegenständen und Lebewesen, Phänomenen und Prozessen gegenübersteht. An ihrer Bestimmung und Vermittlung arbeitet er sich sprachlich ab, versucht, eine "elementare" Auswahl dieser Dinge poetisch zu fassen. Die Palette reicht von Monster bis Flaum, von Salz bis Esprit, von Parallelerde bis Kresse und Zeug. Illustrationen von Andreas Töpfer ergänzen diesen Gedichtband, mit dem Popp auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse steht.




"Wer ich bin? Vielleicht wird es sich im Laufe dieser Geschichte herausstellen. Im Moment wüsste ich es selbst nicht mit Gewissheit zu sagen. Aber ich habe die Hoffnung, einem Detektiv in die Hände gefallen zu sein. Einem Leser mit detektivischem Gespür." - Mit diesen Worten beginnt "Kirio", der gleichnamige Roman von Anne Weber, in dem sie ihrem Protagonisten gleich zu Anfang Raum gibt, sich selbst vorzustellen. Doch wer ist Kirio? Fest steht, dass dieses Buch nicht nur die Antwort darauf, sondern auch seinen Erzähler sucht! Wem gehört die Stimme, die von diesem seltsamen Wesen erzählt? Einem Wesen, dessen Spur sich zunächst in Südfrankreich findet und im Hanau der Gebrüder Grimm verliert? Einem Wesen, das gern auf den Händen läuft und auch sonst alles auf den Kopf stellt? Das mit Fledermäusen und Steinen ebenso selbstverständlich plaudert wie mit Menschen? - Anne Webers neuer Roman gibt dem Leser Rätsel über Rätsel auf und liest sich wie eine moderne Heiligenlegende.



Ein verführerischer Gedanke, den viele von uns kennen: Was würde passieren, wenn ich etwas ganz Verrücktes tue? Wenn ich einfach - von jetzt auf gleich - aus meinem Leben aussteige? Genau um dieses Wagnis dreht sich "Hagard", der neue Roman des Schweizer Schriftstellers und Dramaturgs Lukas Bärfuss. Im Feierabendgedrängel vor einem Züricher Warenhaus fallen die Blicke seines Protagonisten zufällig auf eine ihm unbekannte Frau. Aus einer Laune heraus folgt Philip ihr, sagt sich selbst, dass es nur ein Spiel ist, eine sportliche Aufgabe; er will sie in der Menge nicht aus den Augen verlieren. Doch handelt es sich tatsächlich um ein Spiel? Um eine harmlose Verfolgung? Oder beobachten wir doch einen Verrückten - oder gar einen Verbrecher? Philip wirkt immer mehr wie ein Getriebener, etwas Bedrohliches liegt in der Luft, und plötzlich sehen wir uns selbst mit den existentiellen Fragen unseres Lebens konfrontiert. Ein Meisterwerk - ebenso verstörend wie wortgewaltig.




Aus Liebe zu ihrem neuen Freund lässt Anita Jannemann Zürich und ihre gut dotierte Stelle an der Uni hinter sich, um zu Mario in ihre alte Heimatstadt Aachen zu ziehen. Sie findet einen Job in einem Souvenirladen, doch bevor sie so richtig angekommen ist, verkrümelt sich ihr Liebster, bricht zu einer Bergtour in den Kaukasus auf. Anita sucht Trost bei ihrer Tante Emmi, die mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg hält und behauptet: "Du liebst Mario gar nicht." Zunächst ist Anita schockiert, doch dann lässt sie diese Frage nicht mehr los. Und noch etwas bewegt sie: das familiäre Schweigegebot, das Anita mit Emmi verbindet. Doch statt es zu brechen und sich endlich von ihrer Schuld zu entlasten, unterhält Anita ihre Tante regelmäßig mit Geschichten, die an Wilhelm Hauffs Märchenzyklus "Der Scheik von Alessandria und seine Sklaven" angelehnt sind. In "Der Scheik von Aachen" erzählt Brigitte Kronauer über das Heimkehren und das Heimatliche, bei dem alles Geschichtenerzählen beginnt.




In Steffen Popps neuem Gedichtband "118" kommt seine naturwissenschaftliche Ader zum Vorschein: Hat Popp vor seinem Studium der Philosophie und Germanistik doch zunächst eine Spezialschule besucht, auf der er sich mit der Erforschung der Natur beschäftigte. Im Titel seines Buches bezieht er sich auf die im Jahr 2016 nachgewiesenen 118 chemischen Elemente des Periodensystems. In seinen Gedichten kreist er um die streng-schöne Ordnung ihrer materiellen Grundbausteine, der eine unüberschaubar-verworrene Vielfalt an Gegenständen und Lebewesen, Phänomenen und Prozessen gegenübersteht. An ihrer Bestimmung und Vermittlung arbeitet er sich sprachlich ab, versucht, eine "elementare" Auswahl dieser Dinge poetisch zu fassen. Die Palette reicht von Monster bis Flaum, von Salz bis Esprit, von Parallelerde bis Kresse und Zeug. Illustrationen von Andreas Töpfer ergänzen diesen Gedichtband, mit dem Popp auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse steht.




"Wer ich bin? Vielleicht wird es sich im Laufe dieser Geschichte herausstellen. Im Moment wüsste ich es selbst nicht mit Gewissheit zu sagen. Aber ich habe die Hoffnung, einem Detektiv in die Hände gefallen zu sein. Einem Leser mit detektivischem Gespür." - Mit diesen Worten beginnt "Kirio", der gleichnamige Roman von Anne Weber, in dem sie ihrem Protagonisten gleich zu Anfang Raum gibt, sich selbst vorzustellen. Doch wer ist Kirio? Fest steht, dass dieses Buch nicht nur die Antwort darauf, sondern auch seinen Erzähler sucht! Wem gehört die Stimme, die von diesem seltsamen Wesen erzählt? Einem Wesen, dessen Spur sich zunächst in Südfrankreich findet und im Hanau der Gebrüder Grimm verliert? Einem Wesen, das gern auf den Händen läuft und auch sonst alles auf den Kopf stellt? Das mit Fledermäusen und Steinen ebenso selbstverständlich plaudert wie mit Menschen? - Anne Webers neuer Roman gibt dem Leser Rätsel über Rätsel auf und liest sich wie eine moderne Heiligenlegende.



Ein verführerischer Gedanke, den viele von uns kennen: Was würde passieren, wenn ich etwas ganz Verrücktes tue? Wenn ich einfach - von jetzt auf gleich - aus meinem Leben aussteige? Genau um dieses Wagnis dreht sich "Hagard", der neue Roman des Schweizer Schriftstellers und Dramaturgs Lukas Bärfuss. Im Feierabendgedrängel vor einem Züricher Warenhaus fallen die Blicke seines Protagonisten zufällig auf eine ihm unbekannte Frau. Aus einer Laune heraus folgt Philip ihr, sagt sich selbst, dass es nur ein Spiel ist, eine sportliche Aufgabe; er will sie in der Menge nicht aus den Augen verlieren. Doch handelt es sich tatsächlich um ein Spiel? Um eine harmlose Verfolgung? Oder beobachten wir doch einen Verrückten - oder gar einen Verbrecher? Philip wirkt immer mehr wie ein Getriebener, etwas Bedrohliches liegt in der Luft, und plötzlich sehen wir uns selbst mit den existentiellen Fragen unseres Lebens konfrontiert. Ein Meisterwerk - ebenso verstörend wie wortgewaltig.




Aus Liebe zu ihrem neuen Freund lässt Anita Jannemann Zürich und ihre gut dotierte Stelle an der Uni hinter sich, um zu Mario in ihre alte Heimatstadt Aachen zu ziehen. Sie findet einen Job in einem Souvenirladen, doch bevor sie so richtig angekommen ist, verkrümelt sich ihr Liebster, bricht zu einer Bergtour in den Kaukasus auf. Anita sucht Trost bei ihrer Tante Emmi, die mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg hält und behauptet: "Du liebst Mario gar nicht." Zunächst ist Anita schockiert, doch dann lässt sie diese Frage nicht mehr los. Und noch etwas bewegt sie: das familiäre Schweigegebot, das Anita mit Emmi verbindet. Doch statt es zu brechen und sich endlich von ihrer Schuld zu entlasten, unterhält Anita ihre Tante regelmäßig mit Geschichten, die an Wilhelm Hauffs Märchenzyklus "Der Scheik von Alessandria und seine Sklaven" angelehnt sind. In "Der Scheik von Aachen" erzählt Brigitte Kronauer über das Heimkehren und das Heimatliche, bei dem alles Geschichtenerzählen beginnt.




In Steffen Popps neuem Gedichtband "118" kommt seine naturwissenschaftliche Ader zum Vorschein: Hat Popp vor seinem Studium der Philosophie und Germanistik doch zunächst eine Spezialschule besucht, auf der er sich mit der Erforschung der Natur beschäftigte. Im Titel seines Buches bezieht er sich auf die im Jahr 2016 nachgewiesenen 118 chemischen Elemente des Periodensystems. In seinen Gedichten kreist er um die streng-schöne Ordnung ihrer materiellen Grundbausteine, der eine unüberschaubar-verworrene Vielfalt an Gegenständen und Lebewesen, Phänomenen und Prozessen gegenübersteht. An ihrer Bestimmung und Vermittlung arbeitet er sich sprachlich ab, versucht, eine "elementare" Auswahl dieser Dinge poetisch zu fassen. Die Palette reicht von Monster bis Flaum, von Salz bis Esprit, von Parallelerde bis Kresse und Zeug. Illustrationen von Andreas Töpfer ergänzen diesen Gedichtband, mit dem Popp auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse steht.




"Wer ich bin? Vielleicht wird es sich im Laufe dieser Geschichte herausstellen. Im Moment wüsste ich es selbst nicht mit Gewissheit zu sagen. Aber ich habe die Hoffnung, einem Detektiv in die Hände gefallen zu sein. Einem Leser mit detektivischem Gespür." - Mit diesen Worten beginnt "Kirio", der gleichnamige Roman von Anne Weber, in dem sie ihrem Protagonisten gleich zu Anfang Raum gibt, sich selbst vorzustellen. Doch wer ist Kirio? Fest steht, dass dieses Buch nicht nur die Antwort darauf, sondern auch seinen Erzähler sucht! Wem gehört die Stimme, die von diesem seltsamen Wesen erzählt? Einem Wesen, dessen Spur sich zunächst in Südfrankreich findet und im Hanau der Gebrüder Grimm verliert? Einem Wesen, das gern auf den Händen läuft und auch sonst alles auf den Kopf stellt? Das mit Fledermäusen und Steinen ebenso selbstverständlich plaudert wie mit Menschen? - Anne Webers neuer Roman gibt dem Leser Rätsel über Rätsel auf und liest sich wie eine moderne Heiligenlegende.

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