Fast zwei Monate ist es her, dass Ferdinands Sohn mit Frau und Kindern ausgezogen ist. Seitdem lebt Ferdinand mit seinem Kater allein auf dem großen Bauernhof. An manchen Tagen fragt er sich, wie er dieses einschneidende Erlebnis ohne das Tier verkraftet hätte. Marceline lebt seit vielen Jahren in dem Ort, wo Ferdinand seinen Bauernhof hat. Ein tragisches Ereignis hat sie dazu veranlasst, ihren Beruf als Cellistin an den Nagel zu hängen und ihre Heimat Polen zu verlassen. Doch nun droht ihr im wörtlichen Sinne die Decke auf den Kopf zu fallen, und sie muss noch einmal von vorne beginnen. Und wenn Ferdinand und Marceline sich einfach zusammentäten? Eine WG gründeten, um der Einsamkeit zu trotzen? Es ist ein Experiment, und es glückt. Nach und nach kommen immer mehr Bewohner dazu. Alle haben ihr Päckchen zu tragen, aber alle wollen auch die schönen Seiten des Lebens genießen und finden heraus: Zusammen wohnt man besser als allein.

 

Altern ist keine Krankheit! Im Gegenteil: Alt zu werden ist heute der Normalfall. Seit über hundert Jahren steigt die Lebenserwartung kontinuierlich, was für uns persönlich und für die Gesellschaft, in der wir leben, erhebliche Konsequenzen mit sich führt. Wie kann es uns gelingen, bis ins hohe Alter selbstbestimmt und geistig und körperlich fit zu leben? Ob auf der körperlichen, der mentalen oder der sozialen Ebene - mit vielen Anregungen und Tipps regen die Autoren dazu an bis ins hohe Alter die Freude am Leben zu bewahren. Einfache Tests und praktische Lebensregeln stehen neben orientierenden Checklisten und leicht durchzuführende Übungen. Und nicht nur medizinische und psychologische Aspekte werden berührt, auch kulturelle oder religiöse Bereiche sind Teil des Vitalitätsprinzips. Das Credo der Autoren lautet: Das Alter ist ein neuer, erfüllter Lebensabschnitt, und wir können uns darauf vorbereiten.

 

 

Wie wollen wir alt sein? Und vor allem: Wie können wir würdig altern? Nicht weggesperrt in Altensilos, sondern gemeinsam mit anderen, mitten in der Gesellschaft? Dass das möglich ist und wie das geht zeigt Scherf, der sich dafür »vor Ort« begeben hat, Heime besucht, mit alten Menschen mitgelebt hat. Entstanden ist Henning Scherfs persönliches Buch zur Lage der »alten Alten«. Minuten-Pflege und Finanzprobleme müssen nicht sein. Scherf gibt konkrete und positive Antworten: Altsein ist eine Herausforderung. Aber sie ist zu bewältigen.

 

 

»Wir sind, was wir vergessen haben.« Erst verlegte sie ihre Brille, dann vergaß sie ein paar PIN-Nummern, schließlich fand Jörn Klares Mutter ihre Küche nicht mehr. Am Ende stand die Diagnose Demenz. Die Besuche im Heim werfen Fragen auf: Sind Erlebnisse nur dann etwas wert, wenn wir uns daran erinnern? Kann man seine Würde oder gar »sich selbst« verlieren? Und liegt in den Begegnungen im Hier und Jetzt nicht auch ein Trost? Bereits heute leben in Deutschland 1,3 Millionen Menschen, die von Demenz betroffen sind, 2050 werden es doppelt so viele sein. Jenseits der Klischees von grauen Heimen und überfordertem Personal sucht Jörn Klare nach anderen, weniger bedrückenden Sichtweisen auf diese immense gesellschaftliche Herausforderung. Ausgehend von den bewegenden Besuchen bei seiner Mutter, macht er sich auf den Weg zu Experten und Praktikern, zu Ärzten und Juristen, Philosophen und Altenpflegern. Mit ihnen spricht er über das Leben, den Tod und das, was dazwischen liegt.

 

 

 

 

Gemeinsam glücklich älter werden - und sogar noch richtig alt - das ist ein Wunsch vieler Paare, die schon bisher gemeinsam durchs Leben gegangen sind. Oder die in späteren Jahren noch einen neuen Lebenspartner gefunden haben. Die Psychologin Eva Jaeggi zeigt, wie Paare es auf ganz unterschiedliche Weise geschafft haben, ihr gemeinsames Leben so zu gestalten, dass sie gut miteinander klarkommen und das Leben genießen können. Älterwerden hat den großen Vorteil, dass man sich über die eigenen Wünsche und Sehnsüchte klarer wird - und auch darüber, wie diese ins gemeinsame Leben zu holen sind. Eine neue, lebensweise Perspektive auf das Alter von einer der großen Psychologinnen unserer Zeit.

 

 

So wie Henning Scherf möchten es viele: Möglichst selbstständiges Wohnen in vertrauter Umgebung ... Diesem Wunsch entsprechend, hat sich in den zurück liegenden zwei Jahrzehnten viel getan und verändert. Die hier vorgestellten Beispiele, Modelle und Projekte zeigen die Vielfalt dessen, was heute unter 'Wohnen im Alter' zu verstehen ist. Das Buch versteht sich als Entscheidungshilfe zur eigenen Gestaltung dieser Lebensphase: Was entspricht meinen Ansprüchen und Erwartungen am ehesten? Mit fast 30 Seiten Adress- und Informationsteil auf dem neuesten Stand.

 

 

Wenn wir beruflich nicht mehr gefordert sind, begegnen uns immer weniger geistig herausfordernde Situationen. Dabei ist das Denken wie ein Muskel: Mit gezieltem Training bleiben wir geistig fit. Das eigens für diesen Zweck entwickelte Programm 'Denksport für Ältere' kann Ihnen helfen, Ihre geistigen Ressourcen zu erhalten oder noch besser zu nutzen. Die Übungen wurden auf dem Hintergrund der neuesten psychologischen Forschung entwickelt und in ihrer Wirkung überprüft.

 

 

Wieso wird man für Ärzte praktisch unsichtbar, sobald man einen kranken Angehörigen hat? Wie kommt das Stockholm-Syndrom auf die Intensivstation? Und weshalb braucht man für die Beschaffung von Pflege, die den Namen verdient, ähnlich viel kriminelle Energie wie für den Kauf einer ordentlichen Portion Heroin? Als ihre Mutter an einem unheilbaren Hirntumor erkrankt, muss sich die Autorin nicht nur mit der Aussicht auf einen endgültigen Abschied auseinandersetzen; sie erlebt im Backstagebereich unseres Gesundheitswesens obendrein, wie Würde, Fürsorge, Mitgefühl und Interesse systematisch kaputtgespart werden. Dabei erhält sie ein paar überlebenswichtige Lektionen. Dinge, die Sie unbedingt wissen sollten, bevor es mit Ihnen oder Ihren Liebsten zu Ende geht. Schließlich stirbt man nur einmal ...

 

 

Wieso haben wir nur alle so schreckliche Angst vor dem Alter? Müssen wir wirklich scheintot im Rollator dahinsiechen bis uns der Fährmann ruft? Alles Quatsch, meinen Peter Großmann und Ingo Froböse. Weil die beiden Sport-Koryphäen langsam aber sicher die eigene Jugend hinter sich lassen, haben sie irgendwann begonnen, sich intensiv mit dem Phänomen Alter auseinanderzusetzen. Für uns haben Sie nun die verblüffendsten Studien und Fakten zusammengetragen, die beweisen: Alter bedeutet nicht nur Verlust. Neben ungeahnter geistiger Fitness, dem besten Sex unseres Lebens und besserer Laune, erwartet uns sogar so etwas wie eine zweite Pubertät ...

 

 

Hilda und Hans sind seit dreißig Jahren verheiratet. Doch langsam beginnt Hans sich zu verändern. Zuerst wundert sich Hilda über ihn, findet sein Verhalten manchmal unverschämt. Als ein Neurologe ihn dann fragt: 'Wie heißen ihre Töchter?', weiß Hans die Antwort nicht. Die erschreckende Diagnose: Demenz. Schon bald kann er seiner Frau Hilda kein Partner mehr sein und wird zum Schwerstpflegefall. Obwohl die Belastung fast unmenschlich erscheint, entscheidet Hilda, dass sie sich zu Hause um ihren Mann kümmern wird. In diesem sehr persönlichen Buch spricht sie über ihren Alltag, ihre Ängste und ihre intimsten Gedanken. Ihr Bericht ist ein bewegendes Plädoyer für die Liebe.

 

 

Wer ab 65 zum Nur-Konsumenten wird, hat schon verloren. 'Unruhestand' nennt Beispiele, wie es auch anders gehen kann. Das ist die Frau aus Frankfurt, die bei einer kommunalen Behörde tätig war und dann eine eigene Internet-Zeitung ins Leben rief. Der frühere Geschäftsführer eines der großen Weingüter im Rheingau entschlüsselt als Ruheständler die Geheimnisse des Zusammenspiels beim Genuss von Wasser und Wein. Und ein Ehepaar aus Naurod bei Wiesbaden, er Ingenieur und sie Fotografin, verschlägt es nach Südafrika, um Tierfilme zu produzieren.Entdecken Sie nachahmenswerte Erfahrungen!

 

 

17 kurze und leicht verständliche Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz, Altersdemenz oder Alzheimer. Ältere Menschen verfügen über einen reichhaltigen Erinnerungsschatz – der bei Demenz oder Alzheimer jedoch tief vergraben scheint. Es lohnt sich, ihn wieder in die Gegenwart zu holen. Die Geschichten erzählen von Kindheits- und Jugenderlebnissen, berichten über Familienereignisse und Anekdoten aus dem Dorf- und Gemeindeleben früherer Tage. Alle Vorlesegeschichten sind kurz und verständlich gehalten, überfordern nicht, verkindlichen aber auch nichts, sodass sich Demenzkranke trotz der einfachen Handlungsstruktur mit den Inhalten und den Figuren sehr gut identifizieren können. Fragen, die an jede Geschichte anknüpfen, aktivieren die Erinnerung und ermuntern die Zuhörer zum Erzählen. Die 5-Minuten-Vorlesegeschichten sind ideal einsetzbar bei der Betreuung Demenzkranker in der Heim- oder Tagespflege, aber auch in der häuslichen Pflege. Sie bieten auch pflegenden Angehörigen die Möglichkeit, mit den Demenzkranken wieder ins Gespräch zu kommen – und wer gar nichts erzählen mag, genießt einfach das Vorleseritual und den Inhalt der jeweiligen Geschichte.


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